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Barrierefreie Dokumente erstellen

Warum werden barrierefreie Dateien benötigt?

PDF-Dateien können einfach und schnell erzeugt werden, sie sehen bei jedem gleich aus und können von allen gelesen werden. Sie werden umfassend zur Verteilung von Druckstücken sowie von Formularen genutzt.

Jedoch profitieren nicht alle Nutzerinnen und Nutzer von diesem selbstverständlichen Zugang. Menschen mit Behinderung sind allzu oft mit unzugänglichen PDF-Dateien konfrontiert, z. B. kann ein blinder Mensch eine eingescannte Aufschrift ohne entsprechende Vorkehrungen nicht lesen, auch wenn diese in ein PDF konvertiert wurde.

Grundlagen

Blinde oder sehbehinderte Nutzerinnen und Nutzer haben gleichermaßen Probleme, dass sie rein visuelle Informationen nicht oder nur teilweise wahrnehmen können.

Im Gegensatz zu sehenden Menschen können blinde oder sehbehinderte Nutzerinnen und Nutzer nicht visuell zwischen Überschrift und Text unterscheiden, sondern sie werden rein strukturell informiert, um welche Elemente es sich handelt.

Menschen mit Sehbehinderungen benötigen, um Informationen visuell wahrnehmen zu können, meist Unterstützung durch einen höheren Kontrast oder eine Vergrößerung.

PDF/UA - was ist das?

Dokumente lassen sich mit dem Portable Document Format (PDF) einfach, zuverlässig und in originaltreuer Form verbreiten und teilen. Durch die Auslegung auf die visuelle oder gestalterische Erhaltung, ist es im Dokument jedoch auch möglich, die Inhalte durch entsprechende Kennzeichnung zu strukturieren, zu vervollständigen oder zu erweitern. Dies ermöglicht es blinden oder sehbehinderten Nutzerinnen und Nutzern ein PDF-Dokument vollständig zu erschließen und zu nutzen.

Im Jahr 2012 wurde der weltweite Standard ISO 14289-1, bekannt als PDF/UA erarbeitet. UA steht hierbei für Universal Accessibility und bedeutet universelle Barrierefreiheit. Folgende Bedingungen werden für PDF/UA festgelegt:

  • Bedeutungstragende Inhalte müssen als solche gekennzeichnet sein und von Schmuckelementen (Artefakten) getrennt werden
  • Bedeutungstragende Elemente müssen in einem Strukturbaum eingeordnet sein sowie die Beziehungen zueinander wiederspiegeln
  • Die logische Lesereihenfolge soll durch den Strukturbaum widergespiegelt werden
  • Die Übermittlung von Informationen darf nicht nur über rein visuelle Eigenschaften erfolgen, Bilder und Grafiken sind mit alternativen textuellen Beschreibungen zu versehen.
  • Eine Navigation muss im Dokument möglich sein

Kurse

Bitte besuchen Sie die Typo3-Einführungs- und Aufbaukurse, die von ZKK angeboten werden. Diese helfen Ihnen bei den ersten Schritten in Typo3 und führen in die wesentlichen Funktionen ein.

Feedback

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